Warum wollen die Menschen in der Stadt leben?

Freitag 3 November 2017


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Warum wollen die Menschen in der Stadt leben?

Warum wollen wir in der Stadt leben? Woher kommt diese fast mythische Anziehungskraft unser Städte? Aber unsere Städte sind auch hektisch, teuer und eigentlich zu klein. Trotz all dieser Unannehmlichkeiten wollen wir in der Stadt leben. Warum?

In Amsterdam zu leben bedeutet, ein Jahr lang auf eine Parkerlaubnis zu warten. Es bedeutet auch permanent unter dem Risiko zu leben um von Touristengruppen auf Fahrrädern - ohne Kenntnis der Verkehrsregeln und ohne zu wissen, wie ein Fahrrad wirklich funktioniert – überfahren zu werden. Aber trotzdem, in Amsterdam muss man einfach sein, hier ist immer was los und hier kann ich auch noch um 3 Uhr in der Früh Sushi nach Hause bestellen.

Immer mehr Menschen zieht es in der Stadt, aber es gibt dort auch immer weniger Wohnfläche

Es wird erwartet, dass 2050 etwa 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Auch die vier großen Städte in den Niederlanden wachsen weiter. Während immer mehr Menschen in die Großstädte ziehen, leben immer weniger Menschen im Stadtzentrum. Dies ist auf die hohen Preise im Stadtzentrum, eine schlechte Erreichbarkeit und den zunehmenden Tourismus zurückzuführen. Noch dazu werden Innenstädte zunehmend von Büros und Geschäften beansprucht wird. Insgesamt verändert sich die Atmosphäre in der Innenstadt und Wohnflächen wird immer mehr in die Außenbezirke verlagert. Mit Gentrification als Ergebnis: Nur wohlhabende Bewohner können sich das Wohnen im Stadtzentrum leisten. Dadurch verlieren die Stadtzentren aber an Vielfalt und werden immer gleicher.

Was bedeutet das für Amsterdam?

Leben, Einkaufen, Arbeiten und Entspannen sind auch in Amsterdam fragmentiert. In IJburg leben, an den Zuidas arbeiten und im Zentrum einkaufen und entspannen. Warum nicht gleich in Zuidas leben, die Kinder zur Tagesbetreuung bringen und in einem der Büros arbeiten gehen? Und all das mit dem Fahrrad! Auf diese Weise löst man die Mobilitätsprobleme auf einmal. Dadurch wird das gesamte Gebiet attraktiver und verhindert Leerstand. Die Pläne sind da. Etwa 2.000 Menschen leben bereits jetzt in diesen Stadtteil – bis 2030 soll die Bevölkerung auf bis zu 13.000 Einwohner steigen. Um die Stadtteile aber noch attraktiver zu machen ist allerdings notwendig nicht nur moderne Architektur zuzulassen. Es müssen auch Grünflächen und Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf geschaffen werden. Lebendige Gastro-Konzepte sind natürlich ebenso notwendig. Kurz gesagt, um das Leben in der Stadt wirklich zu genießen, muß man auf eine generalistische Strategie setzen, anstatt auf eine spezielle Fragmentierung zu setzten.

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