5 Gründe, warum die Grenzen zwischen klassischen Lebensmittelhandel und Gastronomie verschwinden

Sonntag 11 Oktober 2015


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5 Gründe, warum die Grenzen zwischen klassischen Lebensmittelhandel und Gastronomie verschwinden

"Der SUPERMARKET HAT DIE ZUTATEN, warum nicht das Endprodukt?"

In einem Gespräch mit Creative Director Bob Damen über den Weg von 'Basisprodukten' bis zu 'fertig zu essen. "

 

Die Integration eines Restaurants mit einem Lebensmittelmarkt – nach amerikanischer Tradition -  gab dem Kunden noch mehr Grund diesen Märkten einen besuchen abzustatten und vor allem auch um zu bleiben. Allerdings werden die Konturen von Food Retail und Food Service immer unschärfer. Der Verkauf von Lebensmitteln ist nicht mehr nur alleine Supermärkte vorbehalten. Es gibt eine stärkere Verschiebung von Produkt zu Augenblick.

 

Nehmen den niederländischen Non-Food Retailer HEMA, der immer stärker in die Entwicklung von Lebensmittelprodukte investiert und verstärkt Catering-Bereiche entwickelt.DM setzt schon seit langen auf das selbst entwickelte Food-Konzept "gesunde Pause" und integrierte diese in ihren Geschäften. "Essen ist überall möglich, an jedem Ort, zu jeder Zeit, und jedenfalls", so Bob Damen aus JosDeVries The Retail Company.

 

Für Bob Damen gibt es fünf Gründe, die den Erfolg der Gastronomie erklären.  Diese sind auch die Gründe, warum Supermärkten in die Integration der Gastronomie in den Märkten investiert:

 

1. Das traditionelle Konzept der Gastronomie im Supermarkt ist nicht verschwunden. Aufgrund der verschiedensten Convencience Angebote im Supermarkt bleiben die Kunden länger in den Laden – und Händler können somt natürlich auch den Warenkorb deutlich steigern. So kommen natürlich auch neue Kunden die den Markt als ersten Anlaufpunkt für den unmittelbaren Verzehr sehen.

2. Es gibt eine steigende Nachfrage nach qualitativ hochwertigen frischen Produkten und den entsprechenden frischen Erlebnis. Supermärkte versuchen, sich immer mehr mit diesen zu unterscheiden. Die ultra-frische Zubereitung im gastronomischen Bereich unterstützt somit auch noch das gesamte Frischeerlebnis im Markt.

3. Zeit ist rar – und da die Zeit wird immer knapper wird, verschiebt sich somit auch die Vor- bzw. Zubereitungszeit für die tägliche Mahlzeit unserer Kunden. Der Supermarkt kann seinen Kunden eine Entlastung anbieten, indem er alle Varianten – von Basispordukten, über „ready to cook“, „ready to heat“ und „ready to eat“ – anbietet. Für jeden die optimale Lösung.

4. Die frischen Produkte sind bereits in den Supermarkt und kann für die Gastronomie genutzt werden. Dies hat den großen Vorteil, dass so auch Produkte vor dem Verderb auch noch gesund und frisch verarbeitet werden können. Bevor die Produkte ihre Frische verlieren, können sie in der Gastronomie verarbeitet werden.

5. Differenzierung! Womit kann sich ein Supermarkt heute noch selbst unterscheiden? Gastronomie ist eine ausgezeichnete Gelegenheit für den Händler sich zu unterscheiden.

 

Aber kann dies nur in großen Verkaufsflächen realisiert werden? Laut Bob Damen ist dies nicht der Fall: "Nehmen Sie Boon Markt in Utrecht, die es geschafft hat, einen gastronomischen Bereich auf einer kleinen Fläche zu realisieren". Der Schlüssel ist es die Entscheidungen auf Basis der Investitionsmöglichkeiten zu treffen. Auf jeden Fall ist es wichtig zu erkennen, dass Gastronomie mit anderen Spielregeln funktioniert. Zum Beispiel ist mit anderen Personalkosten zu rechnen. Aber man sollte es sich hier auch nicht zu schwer machen – zB. kann man sich halbfertige Produkte für die Gastronomie in die Läden liefern lassen. Die Aufgabe im Laden ist nur mehr die letzte Veredelung durchzuführen, und trotzdem einen gewissen Show-Charakter zu erzeugen. 

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