3 KERNSTRATEGIEN FÜR PRIVATE LABEL DESIGN

Mittwoch 9 März 2016


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3 KERNSTRATEGIEN FÜR PRIVATE LABEL DESIGN

Jede Kundenreise hat viele unterschiedliche Stufen, aber nur eine davon landet tatsächlich auf dem Küchentisch bzw. im Kühlschrank unserer Kunden.

Umso wichtiger ist es, dass die Positionierung eines Händlers sich im Private Label Packaging wiederspiegelt. Die meisten Händler verfügen bereits über eine "good - better - best" Struktur. Aber die Private Label Struktur wird für alle Händler komplexer. Hinzu kommen Bio / Organische Sortimente, im LEH auch Diätprodukte oder auch vegane Sortimente. Ein gutes Packaging Design ist hier aber nur möglich, wenn man hier auch eine klare Sortimentsstruktur und Markenstrategie als Basis entwickelt hat.

Sieht man sich zunächst die unterschiedlichen Markenstrategien an, so können wir drei grundlegend unterschiedliche Herangehensweise feststellen:

1. Dachmarken Strategie

Wir sehen heute Händler, die bereits 30 und mehr unterschiedliche Eigenmarken im Regal stehen haben. Der Anspruch des Händlers ist hier auf allen Ebenen zu Punkten, vom Preiseinstieg bis zum Premiumsegment. Als Bindeglied dient hier meistens die Marke des Händlers. Diese Marke übernimmt die Funktion des „trust – buildings“, dh. hat der Kunde eine positive Assoziation mit der Händlermarke aufgenommen, so kann dieses positive Image auf die Eigenmarken übertragen werden.

2. Me-Too Strategie

Eine alternative Strategie ist die „me – too“ Strategie. Hier wird das Packaging Design der führenden Markenartikel Hersteller einfach schlichtweg kopiert. Diese Strategie wird seit Jahrzehnten primär im diskontierenden Einzelhandel angewendet. Dem Kunden wird so suggeriert, dass er „beinahe“ einen bekannten und teuren Markenartikel gekauft hat. Mit dieser Strategie wir das „trust – building“ über die Nachahmung bekannter Brands erzeugt.

3. vollkommene Eigenständigkeit

Schließlich gibt es aber auch die Strategie der vollkommen eigenständigen Eigenmarkenführung. Hier wird die Eigenmarke weder in Verbindung mit der Händlermarke, noch mit der A-Marke gebracht. Es wird hier vielmehr eine komplett einzigartige Herangehensweise gewählt. Diese Strategie ist sicherlich jene mit den größten Herausforderungen, da es hier gilt einen eigenständigen Weg für das „trust – building“ zu finden. Es gilt ein Story hinter der Marke – genauso wie es Markenartikel versuchen – aufzubauen. Diese Brand-Story muss konsistent sein und durchgängig umgesetzt werden. Das Packaging Design ist hier wichtiger Bestandteil, da es die starke Eigenständigkeit wiederspiegeln muss.

Händler, die diese Strategie wählen, machen sich das Leben im ersten Schritt nicht leicht. Schließlich muss in diese neu geschaffene Marke zunächst richtig investiert werden um beim Kunden im Warenkorb zu landen. Langfristig ist diese Strategie aber wahrscheinlich die stärkste, da der Kunde hier im positiven Fall eine sehr hohe Bindung zu der Marke aufbaut. Anders als bei der Dachmarkenstrategie oder der „me-too“ Strategie sieht und spürt der Kunde keinen Unterschied zu der A-Marke. Und somit ist die Austauschbarkeit nur mehr zu einem geringen Teil vorhanden.

Für mehr Informationen zum Thema Packaging Strategie und Design kontaktieren Sie bitte unser Büro in München.

 

 

 

 

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